- Einweihung

k-Denkmal Dorf0001k-Geheft Einweihung DenkmalAm 9. November 1842 wurde das Denkmal feierlich eingeweiht. Neben den Landwehren aus Landshut, Moosburg, Straubing und Ingolstadt waren auch die Landwehren von Freising und Erding vertreten, außerdem sämtliche Honoratioren der Umgebung, die Schulkinder und viele Zuschauer aus nah und fern.

Auf den Wegen nach Gammelsdorf waren Ehrenpforten errichtet, große Flaggen mit den Wappen der 4 Städte begrüßten die Gäste. Neben dem Denkmal war ein reich geschmückter Altar aufgebaut.

Nach der Messe wurde das Denkmal beim Donner von Kanonen enthüllt und danach hielten der Landrichter Dr. H. Überreiter von Moosburg, Leonhard Freiherr von Hohenhausen und der Bürgermeister von Landshut, Carl Lorber gehaltvolle Reden. Außerdem wurden Festlieder und Festgedichte vorgetragen.

Pfarrer Gottstein ließ von dem Lithographen Johann Bapt. Ranzinger eine Lithographie fertigen mit dem Denkmal und der Ansicht des Dorfes. k-Gumberger B1-19-42 Ludwig IDiese sandte er an den König und andere hochgestellte Personen, aber auch an die Magistrate der 4 Städte Landshut, Moosburg, Straubing und Ingolstadt.

Gottstein hatte sich im Laufe seines Hierseins mit einigen Bewohnern von Gammelsdorf zerworfen und verließ im März 1843 „den klassischen Boden, wo ich für das wichtigste, was einst dort vorfiel, große Opfer auf dem Altar des Patriotismus brachte".

 

Bildnachweis:

Abb. 1: Privatbesitz (aus Kalender für katholische Christen auf das Jahr 1845)

Abb. 2: Gemeindearchiv Gammelsdorf

Abb. 3: Stadtarchiv Landshut