k-Denkmal Entwurf0001- Entstehung

Als Pfarrer Franz Anton Gottstein, ein an Geschichte interessierter Mensch, 1832 nach Gammelsdorf versetzt wurde, hegte er bald den Wunsch „auf diesem ..für die Geschichte sehr merkwürdigen Streitfeldek-Streitfeld ein Denkmal für die dort gefallenen treuen Untertanen zu setzen".

Nach dem herzlichen Empfang durch die Landshuter bei dem 400jährigen Jubiläum der Pfarrkirche St. Martin beschloss er, seinen Wunsch umzusetzen. Er ließ eine Eiche fällen und als Denkmal herrichten und wollte dies am 29. Sept. 1835, verbunden mit einem Seelengottesdienst, einweihen.

Doch daraus wurde nichts. Das Landgericht Moosburg bremste ihn, die Sache ging den Amtsweg bis zur Regierung und König Ludwig I. genehmigte im August 1836 ein steinernes Denkmal  wenn die Kosten durch den Ertrag einer Sammlung aufgebracht würden. k-Denkmal LitB 1

Pfarrer Gottstein regte diese Sammlung in den Städten Moosburg, Landshut, Straubing und Ingolstadt, den Städten, die auch bei der Schlacht von Gammelsdorf mitgekämpft hatten, an. Die Sammlung lief zäh an.

Einen Aufschwung gewann sie, nachdem Oberstleutnant Freiherr v. Hohenhausen im August 1838 mit seinem 4. Jägerbataillon in Gammelsdorf einen Zwischenhalt einlegte und Pfr. Gottstein einen Feldgottesdienst abhielt.k-Hohennausen

Bis März 1840 war die geforderte Summe von 600 Gulden beisammen, der Steinmetz Martin Schweinberger aus Landshut konnte mit seiner Arbeit beginnen. Trotz einiger weiterer Hindernisse war das Denkmal im September 1842 fertig gestellt.

 

Bildnachweis:

Abb. 1: Privatbesitz

Abb. 2 - 4: Stadtarchiv Landshut