-         Verlauf

k-Ludwig d.B. LithographieUm die Mittagsstunde des 9. November 1313 – der Nebel hatte den unbemerkten Aufmarsch seiner Truppen begünstigt – griff Ludwig mit 400 Rittern das feindliche Heer an. Der anfängliche Vorteil des Überraschungseffektes war bald dahin, die Habsburger mit ihren Verbündeten wehrten sich heftig. Der Kampf wogte hin und her. Erst als Ludwig seine Reserve in den Kampf schickte und die Landshuter und Straubinger dem Feind in den Rücken fielen, wandte sich das Blatt. Die Reiter des Herrn von Schlüsselberg durchbrachen die feindlichen Reihen und der Ritter Rudiger von Pinzing eroberte das feindliche Banner. k-Kirchenfenster Schlachtbild

Die ersten Truppenteile flohen, die Oberbayern setzten nach. Zu allem Unglück brach die Brücke bei Volkmannsdorf unter der Last der Fliehenden und viele ertranken, wurden erschlagen oder gefangen genommen.k-Kirchenfenster Schlacht Brcke Nach Angaben aus späteren Schriften waren es bis zu 600 Gefangene - unter anderen Graf Albert von Hals, der Marschall von Pilichdorf, die Grafen von Schaumburg und Retz, die Herren von Waldsee und viele österreichische und niederbayerische Ritter – die entweder gegen Bürgschaft freigelassen wurden oder in den Burgen und Städten in Haft kamen.

Nach diesem Sieg zog Ludwig nach Landshut und übernahm ohne Widerstand die Verwaltung von Niederbayern. Die Vertreter der Städte verließen mit großer Beute das Schlachtfeld.

 

 

Bildnachweis:

Abb. 1-3: Privatbesitz